Der geisterhafte Wagenpark auf dem Marktplatz

 

Einem Bekannten passierte etwas Seltsames, als er, wie jeden Abend, auf ein Casino ging und danach um 10 Uhr nach Haus. Es war im November, sein Weg führte über den Markt, da stand alles so voll Gepäck- und Artilleriewagen, daß er einen Umweg machen mußte, um in seine Wohnung zu kommen. Das erzählte er am ändern Tag, erkundigte sich, wo die Fahr­zeuge hergekommen seien. Da hielt man ihn für einen Aufschneider oder Spötter. Er ging auf den Markt nachzusehen, da war nichts da, nicht ein Schubkarren; das war ihm auffallend, er hatte doch recht gesehen, deshalb schrieb sich er sich das vorsorglich auf.

Im Jahr danach begann der Krieg mit Frankreich, unsere Truppen erlitten einen ansehnlichen Verlust, sie mußten sich zurückziehen. Das Haupt­quartier kam hierher nach Mainz. Die Artillerie- und die Bagagewagen wurden in die Stadt gebracht, auf den Markt gestellt auf den nämlichen Tag, wie mein Bekannter sie das Jahr zuvor dort gesehen hatte.

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